Happy Birthday Artur Brauner


Produzent Artur Brauner hat die 100 erreicht
Happy Happy Birthday von mir :*

Artur Brauner kann es nicht verstehen, wie man auf einem Stuhl sitzen kann, ohne zu arbeiten.

"Ich habe mehr Filme produziert als jeder andere, weltweit“ das sind die Worte von einer Kino-Legende Artur Brauner. Er hat nicht unrecht und hat das deutsche Kino geprägt wie kaum ein anderer.
Artur B. produzierte die Kassenknüller ,,Dr.Mabuse’’, ,,Mädchen in Uniform’’ und ,,der Tiger von Eschnapur’’.

Stars & Glamour waren bei dem Herr nicht wegzudenken, aber das ist nur die eine Seite im Leben des Filmmacher.
Mit Filmen wie ,,Hitlerjunge Salomon’’ im Jahr 1948 und ,,Wunderkinder’’ im Jahr 2011 hält Artur Brauner seit sieben Jahrzehnten die Erinnerung an die Opfer des Holocaust wach.
Jetzt wird der Filmproduzent 100 Jahre alt.

Wie fühlen sie sich mit 100?

Artur Brauner: Danke der Nachfrage. Meinem Alter entsprechend.
                          Es kommt sehr auf die  Tagesform an.
                          Mein Arzt gibt mir noch gute 14 Jahre.

Wie werden Sie den Geburtstag begehen?

Brauner: Meinen Geburtstag werde ich nur im Kreise meiner Familie feiern. Aber am 8. September wird mir zu Ehren eine Gala im Berliner Zoo Palast veranstaltet. Ich freue mich sehr, dort viele Freunde wiederzu­sehen. In 100 Jahren trifft man auf viele interessante Menschen.

Mit den Unterhaltungsfilmen wurden Sie zum Liebling der Nation. War das manchmal seltsam, von den Deutschen, die noch vor Kurzem die Juden verfolgt hatten, so geliebt zu werden?

Brauner: Meine Filme trafen den Geschmack des Publikums, die Menschen wollten nach dem schrecklichen Krieg unterhalten werden, und ich hatte ein Gespür für die Bedürfnisse des Publikums.

Was waren in all den Jahren Ihre Lieblingsfilme?

Brauner: Der wichtigste Film ist „Morituri“, da er, zwei Jahre nach Beendigung des Krieges, quasi der erste Film war, der das Thema der NS-Opfer behandelte. Der für mich perfekte Film ist der Film „Die Ratten“, der mit dem Silbernen Bären ausgezeichnet wurde. Ich liebe aber auch unseren „Braven Soldat Schwejk“ und natürlich den Golden-Globe-prämierten „Hitlerjunge Salomon“.

Mit wem würden Sie nie wieder arbeiten?
Brauner: Da fällt mir niemand ein. Ich kann Ihnen nur sagen, mit wem ich ­immer wieder arbeiten würde: mit Agnieszka Holland, István Szabó. Und wenn er noch leben würde: immer wieder mit Fritz Lang – wenn er sich an meine Budgetvorgaben halten würde.

Haben Sie einen Rat für die jüngeren Filmemacher heute?

Brauner: Das Kino steckt in der Krise. Vor allem junge Leute gehen kaum noch ins Kino, sondern schauen sich Filme lieber im Netz an.

Was sagen Sie zu den rechtspopulistischen Strömungen, die dieser Tage so viel Aufwind erleben?

Brauner: Ich kann der Jugend nur nahelegen, dass sie den Populisten weltweit nicht ins Netz geht und sich mit aller Kraft Nationalismus, Rassismus, Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit entgegenstellt. Und zwar jetzt und nicht erst, wenn es zu spät ist.
( Quelle Interview: Hamburger Abendblatt 2018 )


Alles alles gute von mir und wenn es geht, dann wünsche ich Herr Artur B. noch weitere 100 Jahre.


Eigentlich kommt jeden Sonntag ein Blog-Post, aber diesmal ist es ein Mittwoch, weil der gute Herr heute Geburtstag hat.

Spruch für heute: Denken ist die schwerste Arbeit, die es gibt. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum sich so wenig Leute damit beschäftigen. ( Henry F. )


Hab euch lieb. #arturbrauner
Eure Greta the Great








Kommentar veröffentlichen

Beliebte Posts aus diesem Blog

Instagram mit Snapchat verbinden

Snap Map / Snapchat Karte / Freunde orten

Farina Opoku ( NOVALANALOVE )